
Sanja Halb geboren 1996 in Slowenien, studierte Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Prof. Bernhard Kleber. Es folgten Assistenzen u. a. bei Stefan Hageneier, Nina Peller, Peter Baur, Marlene Lockemann, Christian Schmidt, Daniel Wollenzin, Andreas Auerbach und Romy Springsguth am Residenztheater München sowie im Schauspiel und der Oper der Staatstheater Stuttgart.
An den Staatstheater in München und Stuttgart realisierte sie Bühnenbilder für die Lesungsreihe «Shakespeare für Kinder»
(Regie Demjan Duran), im Rahmen des Welt/Bühne-Festivals die Ausstattung für «Autobiografie von Hong-Do Lee (My life in art)» und «Peace Music Festival (Trough Overwhelming Strength)» mit Alexander Eisenach und «Die Schneekönigin» (Regie Fabiola Kuonen). Aus letzterer Produktion entwickelte sich eine weitere Zusammenarbeit für die Uraufführung von «Die Baugrube» von Andrei Platonow in der Reaktorhalle München. In Stuttgart verantwortete sie als Bühnenbildnerin drei Ausgaben von
«Krawall & Katharsis», das Konzert «If Music Be the Food of Love, Play On» sowie die szenische Lesung «Borschtsch. Ein Überlebensrezept meiner Urgroßmutter».
In Wien arbeitete sie zudem als Szenenbildnerin an zahlreichen Filmprojekten. Im Rahmen der österreichischen Diagonale 2025 wurde «Happy» von Sandeep Kumar in der Kategorie Bester Spielfilm nominiert. Norbert Pfaffenbichlers «2551.02 – The Orgy of the Damned» feierte 2023 seine Weltpremiere beim International Film Festival Rotterdam (IFFR). 2020 wurde der Film «Freigang» von Martin Winter beim Österreichischen Filmpreis als Bester Kurzfilm ausgezeichnet. In dieser Zeit entwarf sie für die Inszenierung «Unter der Haut» (Regie Bruno Kratochvil) am Theater Arche auch das Bühnenbild.
Sie lebt und arbeitet in München.
halbsanja@gmail.com